Information
AGB
Wichtige Informationen und Rahmenbedingungen.
1. Anbieterin und Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über psychologische Beratung und Präventionsangebote zwischen
Melanie-Marie Haug
Melanie Haug – Psychologische Beratung
Im Kohlerstal 35
75387 Neubulach
Deutschland
Telefon: +49 (0)179 1770048
E-Mail: kontakt@melaniehaug-beratung.de
– nachfolgend „Anbieterin“ –
und den Personen, die diese Leistungen buchen.
Die Angebote richten sich an volljährige Personen. Diese AGB erfassen Einzelberatungen einschließlich Walk and Talk in der Natur, Beratungspakete und Live-Workshops. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.
2. Art und Grenzen der Leistungen
Die Leistungen unterstützen die persönliche Entwicklung, Selbstreflexion und Bewältigung alltäglicher oder beruflicher Herausforderungen.
Sie umfassen keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnostik und keine Behandlung psychischer Erkrankungen. Sie ersetzen keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
Die Anbieterin schuldet die fachgerechte Durchführung der vereinbarten Leistung. Ein bestimmter persönlicher, beruflicher oder gesundheitlicher Erfolg wird nicht zugesichert.
Die Angebote sind keine Notfall- oder Krisenversorgung. Bei einer akuten Gefährdung ist geeignete medizinische oder psychiatrische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Erweist sich ein Anliegen als außerhalb des fachlichen Tätigkeitsbereichs der Anbieterin liegend, bespricht sie dies mit der betreffenden Person. Eine Fortsetzung der Beratung erfolgt nur innerhalb der zulässigen fachlichen Grenzen.
3. Anfrage und Vertragsschluss
Die Darstellung der Angebote auf der Website ist eine Einladung zur unverbindlichen Anfrage.
Das Absenden eines Kontaktformulars oder die Anfrage eines kostenfreien Erstgesprächs begründet noch keinen kostenpflichtigen Vertrag.
Nach der Abstimmung erhalten Interessierte ein Angebot mit Leistungsumfang, Gesamtpreis, Zahlungsbedingungen und diesen AGB. Bei Verbraucherverträgen im Fernabsatz werden außerdem die erforderlichen Informationen zum Widerrufsrecht bereitgestellt.
Der Vertrag kommt zustande, wenn das Angebot innerhalb der darin genannten Annahmefrist ausdrücklich angenommen wird, beispielsweise per E-Mail.
Vertragsunterlagen und vereinbarte Bedingungen werden per E-Mail zur Verfügung gestellt. Vertragssprache ist Deutsch.
Das kostenfreie Erstgespräch dauert grundsätzlich 20 Minuten und dient der Klärung von Anliegen, Erwartungen und gegenseitiger Passung. Es verpflichtet nicht zur Buchung weiterer Leistungen.
4. Leistungsumfang und Termine
Maßgeblich sind die Leistungsbeschreibung und die individuell bestätigte Vereinbarung.
Darin werden insbesondere Anzahl und Dauer der Gespräche, Gesamtpreis, Durchführung und gegebenenfalls Workshop-Termin festgelegt.
Beratungspakete umfassen die vereinbarte Anzahl von Sitzungen. Sie verlängern sich nicht automatisch und begründen kein Abonnement.
Einzeltermine werden gemeinsam abgestimmt. Eine Betreuung oder ständige Erreichbarkeit zwischen den Terminen ist nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
5. Preise und Zahlung
Alle gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern genannten Preise sind Gesamtpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Soweit keine abweichende steuerliche Behandlung vorgeschrieben ist, enthalten sie 19 Prozent Umsatzsteuer.
Nach Vertragsschluss wird eine Rechnung ausgestellt. Die Zahlung erfolgt per Banküberweisung innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Frist und grundsätzlich vor Leistungsbeginn.
Ratenzahlung wird nicht angeboten, sofern sie nicht ausdrücklich individuell vereinbart wird.
Gesetzliche Rechte zur Aufrechnung und Zurückbehaltung bleiben unberührt.
6. Online-Durchführung und technische Voraussetzungen
Standortanalyse, Beratungspakete, persönliche Folgetermine und Erstgespräche werden online oder nach Absprache in Präsenz erbracht. Walk and Talk findet in der Natur statt; Workshops sind online oder vor Ort möglich. Für Videogespräche wird Proton Meet eingesetzt.
Teilnehmende benötigen eine geeignete Internetverbindung, ein kompatibles Endgerät sowie funktionsfähige Kamera und Mikrofon. Sie sorgen für eine möglichst ungestörte Gesprächsumgebung.
Bei technischen Problemen informieren sich beide Seiten unverzüglich. Sie versuchen zunächst, die Verbindung wiederherzustellen oder einen gemeinsam vereinbarten alternativen Gesprächsweg zu nutzen.
Kann eine Sitzung aufgrund einer von der Anbieterin zu verantwortenden technischen Störung nicht oder nicht vollständig durchgeführt werden, wird die ausgefallene Zeit ohne zusätzliche Kosten nachgeholt oder die entsprechende Vergütung erstattet.
Bei sonstigen technischen Störungen richten sich Vergütungsansprüche und weitere Rechte nach den gesetzlichen Vorschriften. Eine pauschale Zahlungspflicht unabhängig von der Ursache besteht nicht.
7. Absage und Verschiebung von Einzelterminen
Eine Terminverschiebung ist bis 48 Stunden vor dem vereinbarten Beginn kostenfrei möglich. Die Mitteilung kann insbesondere per E-Mail oder telefonisch erfolgen. Bei telefonischen Absagen ist eine ergänzende E-Mail hilfreich.
Bei einer späteren Absage oder Nichterscheinen kann ein gesetzlicher Vergütungsanspruch bestehen, insbesondere nach § 615 BGB. Voraussetzungen und Umfang richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.
Ersparte Aufwendungen sowie Einnahmen aus einer anderweitigen Nutzung des frei gewordenen Termins werden angerechnet. Eine doppelte Vergütung desselben Zeitraums erfolgt nicht.
Es wird keine davon unabhängige pauschale Stornogebühr vereinbart.
Bei verspätetem Erscheinen endet der Termin grundsätzlich zum vereinbarten Zeitpunkt, sofern keine Verlängerung vereinbart werden kann. Gesetzliche Einwendungen gegen einen Vergütungsanspruch bleiben unberührt.
Gesetzliche Widerrufs- und Kündigungsrechte werden durch diese Terminregelung nicht eingeschränkt.
8. Beendigung von Beratungspaketen
Gesetzliche Kündigungsrechte bleiben bestehen. Dies gilt insbesondere für eine Kündigung aus wichtigem Grund und, soweit anwendbar, für die Kündigung bei besonderer Vertrauensstellung gemäß § 627 BGB.
Für eine Kündigung ist eine Mitteilung per E-Mail ausreichend.
Die Abrechnung nach einer vorzeitigen Beendigung richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere nach § 628 BGB, soweit dieser anwendbar ist.
Soweit eine anteilige Vergütung geschuldet ist, wird diese auf Grundlage des vereinbarten Paketpreises und der darin enthaltenen Leistungen berechnet. Bereits durchgeführte Sitzungen werden nicht nachträglich zum höheren Preis eines separat gebuchten Einzeltermins abgerechnet.
Vorauszahlungen für nicht erbrachte Leistungen werden zurückerstattet, soweit kein gesetzlicher Anspruch auf Einbehaltung besteht.
9. Live-Workshops
Workshops finden ab vier bezahlten Plätzen mit höchstens zehn Teilnehmenden statt, sofern die konkrete Leistungsbeschreibung keine andere ausdrücklich vereinbarte Gruppengröße vorsieht.
Der Workshop dient der allgemeinen Orientierung, Wissensvermittlung und Reflexion. Eine vertiefte Bearbeitung vertraulicher persönlicher Einzelthemen ist nicht Bestandteil des Gruppenangebots.
Persönliche Beiträge sind freiwillig. Teilnehmende entscheiden selbst, welche Informationen sie in der Gruppe teilen möchten.
Workshops werden nicht aufgezeichnet. Eine Aufzeichnung durch Teilnehmende ist ebenfalls nicht gestattet.
Wird die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, kann die Anbieterin den Workshop spätestens 48 Stunden vor dem geplanten Beginn absagen. Bereits geleistete Zahlungen werden dann vollständig zurückerstattet. Ein Ersatztermin bedarf der Zustimmung der betreffenden Person.
Bei einem Ausfall der Anbieterin, beispielsweise wegen Erkrankung, werden Teilnehmende unverzüglich informiert. Sie können einem Ersatztermin zustimmen oder die Erstattung der Vergütung für die ausgefallene Leistung verlangen.
Gesetzliche weitergehende Ansprüche bleiben unberührt.
Für eine Absage durch Teilnehmende nach Ablauf der Widerrufsfrist gelten die gesetzlichen Vorschriften. Es wird kein pauschaler Ausschluss des Widerrufsrechts allein wegen eines festen Workshop-Termins vereinbart.
10. Vertraulichkeit
Die Anbieterin behandelt persönliche Informationen aus der Beratung vertraulich.
Eine Offenlegung erfolgt nur mit entsprechender Einwilligung oder soweit eine gesetzliche Verpflichtung beziehungsweise eine gesetzliche Befugnis besteht.
Teilnehmende an Gruppenangeboten verpflichten sich, persönliche Informationen anderer Teilnehmender vertraulich zu behandeln und weder weiterzugeben noch zu veröffentlichen. Die Anbieterin kann die Einhaltung durch andere Teilnehmende jedoch nicht vollständig gewährleisten.
Ton-, Bild- oder Videoaufzeichnungen von Gesprächen sind ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung aller Beteiligten nicht gestattet.
11. Arbeitsmaterialien
Bereitgestellte Arbeitsblätter und sonstige Materialien dürfen für den eigenen persönlichen Gebrauch genutzt werden.
Eine Veröffentlichung, Weitergabe an Dritte oder gewerbliche Nutzung ist ohne Zustimmung der Rechteinhaberin nicht gestattet, soweit sie nicht bereits gesetzlich erlaubt ist.
12. Haftung
Die Anbieterin haftet nach den gesetzlichen Vorschriften.
Diese AGB enthalten keinen Ausschluss der Haftung für Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit und keine Beschränkung der Haftung für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.
13. Widerrufsrecht
Verbraucherinnen und Verbraucher haben bei im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht.
Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung und dem Muster-Widerrufsformular, die vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt werden.
Ein Leistungsbeginn vor Ablauf der Widerrufsfrist erfolgt nur auf ausdrücklichen Wunsch und unter Beachtung der gesetzlichen Voraussetzungen.
14. Datenschutz
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in der Datenschutzerklärung der Website sowie gegebenenfalls in ergänzenden Datenschutzinformationen für die Beratung.
Die Zustimmung zu diesen AGB ersetzt keine gesondert erforderliche datenschutzrechtliche Einwilligung.
15. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Bei Verbraucherinnen und Verbrauchern mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Staat bleiben zwingende Schutzvorschriften dieses Staates unberührt, soweit sie gesetzlich anwendbar sind.
Es wird kein ausschließlicher Gerichtsstand für Verbraucherinnen und Verbraucher vereinbart.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, gelten an ihrer Stelle die gesetzlichen Vorschriften. Die übrigen Bestimmungen bleiben nach Maßgabe der gesetzlichen Regelungen bestehen.
Stand: 30. Oktober 2026
Ergänzende Bedingungen für Präsenzangebote und Fahrtkosten
Standortanalyse, Beratungspakete, persönliche Folgetermine und Erstgespräche können online oder nach Absprache in Präsenz stattfinden. Walk and Talk wird als psychologische Beratung bei einem gemeinsamen Spaziergang in der Natur angeboten. Workshops werden online oder vor Ort im Raum Neubulach, Calw und Nagold angeboten. Durchführungsform, Treffpunkt beziehungsweise Veranstaltungsort und Termin werden vor Vertragsschluss vereinbart.
Wenn die Anbieterin für eine Präsenzleistung anreist, können zusätzlich zum Preis der eigentlichen Leistung Kosten für die An- und Abfahrt entstehen. Die Berechnung erfolgt individuell anhand des vereinbarten Ortes und der erforderlichen Hin- und Rückfahrt. Es gilt kein durch diese AGB festgelegter Kilometer- oder Pauschalsatz.
Vor der verbindlichen Buchung erhält die buchende Person ein individuelles Angebot in Textform, beispielsweise per E-Mail. Darin werden der Leistungspreis, die konkreten Fahrtkosten und der Gesamtpreis einschließlich der jeweils anfallenden Umsatzsteuer gesondert ausgewiesen. Fahrtkosten sind nur geschuldet, wenn sie vor Vertragsschluss transparent mitgeteilt und ausdrücklich vereinbart wurden. Zusätzliche, nicht vereinbarte Kosten werden nicht nachträglich einseitig berechnet.
Das Erstgespräch selbst bleibt kostenfrei. Entstehen für ein Präsenz-Erstgespräch Fahrtkosten, werden diese vor der verbindlichen Terminvereinbarung gesondert mitgeteilt und ausdrücklich vereinbart. Für Online-Termine entstehen keine Fahrtkosten.
Ändert sich der vereinbarte Veranstaltungsort, bedürfen geänderte Fahrtkosten einer erneuten Vereinbarung vor der Durchführung. Bei Gruppenangeboten wird im Angebot ausdrücklich festgelegt, ob und in welcher Höhe eine Fahrtkostenposition pro Buchung oder für die gesamte Gruppe anfällt.
Abrechnung und Fälligkeit der vereinbarten Fahrtkosten ergeben sich aus dem individuellen Angebot und der Rechnung. Für Widerruf, Absage und Kündigung gelten die gesetzlichen Vorschriften und die übrigen Vertragsbedingungen. Nicht entstandene Fahrtkosten und ersparte Aufwendungen werden berücksichtigt; diese Ergänzung begründet keine pauschale Fahrtkosten- oder Stornogebühr unabhängig von einer tatsächlich durchgeführten Fahrt.